Zutaten für das Karottengrün-Pesto

Karottengrün-Pesto

Ich kaufe am liebsten Bundmöhren ein. Das Karottengrün lasse ich nicht im Laden zurück, sondern ich verwende es in meiner Kräuterküche. Ich muss natürlich nicht erwähnen, dass es sich ausschließlich um Gemüse in Bio-Qualität handelt, damit es nicht mit Pestiziden, Giftstoffen oder anderen schädlichen Stoffen belastet ist!

Eine Möglichkeit ist, das Grün in einem „Grünen Smoothie“ zu verwenden. Gerade im Frühjahr sind „Grüne Smoothies“ ideal, den Organismus wieder in Schwung zu bringen und zu entgiften.

Habt ihr auch schon mal ein Pesto aus Karottengrün probiert? Ich habe es ausprobiert, es schmeckt sogar leicht nach Möhren – die Mengenangaben in meinem Rezept reichen gerade mal für ein Glas mit 150 – 200 ml Inhalt. Ich liebe Pestos und mache deshalb immer nur kleine Mengen, so kann ich häufig variieren.

Wer eine größere Menge machen möchte, kann die Mengen ohne weiteres verdoppeln oder verdreifachen. Nach Verwendung des Pestos den Glasrand immer gut mit einem Küchentuch säubern und mit einer Schicht Olivenöl wieder in den Kühlschrank stellen. So hält das Pesto durchaus mehrere Wochen.

Kleine Kräuterkunde:
Das Karottengrün hat einen hohen Mineralstoffgehalt und ist zudem sehr vitaminreich. Das Grün hat in der Regel einen höheren Kalzium-, Eisen-, Magnesium-, Vitamin A-, C-, K-Gehalt als die Möhren! Auch Eiweiß ist in den Blättern mehr enthalten, als in der Wurzel. Es hat einen hohen Anteil an Chlorophyll und weiteren sekundären Pflanzenstoffen sowie einen hohen Gehalt an unlöslichen Ballaststoffen (diese werden nicht verdaut, sondern verlassen unverändert unseren Körper). Ballaststoffe nehmen Giftstoffe auf und helfen bei der Ausscheidung dieser oft unterschätzten Stoffe.

Zutaten für ein Glas mit ca. 200 ml Inhalt

25 g Karottengrün
25 g gemischte Nüsse (Cashew und Mandeln)
insgesamt 2 g Salz und Pfeffer aus der Mühle
Zitronenabrieb
5 g getr. Cranberrys
80 ml Olivenöl

bei Verwendung noch untermischen
(1 Knoblauchzehe – nach Geschmack und Vorliebe)
60 g Parmesan oder Pecorino, gerieben

Zubereitung

Alle Zutaten bis zum gewünschten Feinheitsgrad pürieren oder Mörsern. Die Menge ist zu wenig für den Thermomix, deshalb habe ich für dieses Rezept meinen Zauberstab verwendet.

Pesto ohne Käse
Pesto ohne Käse
Ich mache meine Pestos, die ich nicht sofort verbrauche, grundsätzlich ohne Käse, manchmal sogar auch ohne Nüsse, so haben sie eine längere Haltbarkeit. 

Wenn ich das Pesto verwenden möchte, fülle ich die entsprechende Menge in eine Schüssel, reibe den Käse (mahle die Nüsse) und mische ihn unter. Den Glasrand des Pestos säubere ich sofort, begieße es mit Öl, damit es luftdicht abgeschlossen wird und nicht oxidieren kann und stelle es wieder in den Kühlschrank.

 

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