Archiv für den Monat: Mai 2016

Roggen-Dinkel-Vollkornbrot

Roggenbrot mit Roggenschrot

Ich backe nun seit März fast jede Woche ein Brot. Die Handgriffe sitzen nun schon besser und die Abläufe muss ich nicht mehr ständig im Rezept nachlesen. Nachdem ich mein Roggenmischbrot ein paar mal mit Erfolg gebacken habe, wagte ich mich an weitere Rezepte.

Heute habe ich ein Roggenbrot mit Roggenschrot und gekochten Dinkelkörnern gebacken.

Dazu musste ich gestern erst einmal den Sauerteig ansetzen:
Nach dem Frühstück (um ca. 10 Uhr) habe ich aus meinem selbst hergestellten Anstellgut (welches ich im März angesetzt habe!) 250 g Roggenvollkornmehl und 250 g handwarmem Wasser (37 °C) den Sauerteig hergestellt (alle Zutaten in einer Schüssel verrührt) und bis zum Abend bei Zimmertemperatur abgedeckt gehen lassen.

Wir waren am Nachmittag zum Kaffeetrinken eingeladen und blieben – das war so nicht geplant – noch zum Abendessen. Es wurde ein wenig später und meine Lust auf Brotbacken hielt sich in Grenzen …, deshalb habe ich den Brotteig dann doch nicht mehr gemacht.

Mir fehlt die Erfahrung, ob man fertigen Sauerteig über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen und am nächsten Tag – auf Zimmertemperatur erwärmt – zum Brotbacken verwenden kann. Im Internet bin ich nicht so richtig zufriedenstellend fündig geworden. Die Meinungen dazu sind sehr verschieden. Falls ein Brotbäcker irgendwann einmal meinen Blog besucht und bei diesem Artikel hängen bleibt, wäre ich über einen Kommentar zum Thema Sauerteig sehr glücklich.

Nun, ich habe mich entschieden, es einfach auszuprobieren und stellte den Sauerteig zum ruhen in den Kühlschrank. Heute morgen, vor dem Frühstück, durfte er wieder ins Warme (wir haben in unserer Wohnung fast immer eine Raumtemperatur von 23 °C).

Nach dem Frühstück, kurz vor 12:00 Uhr fing ich dann mit der Teigherstellung wie folgt an:

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