Archiv für den Monat: Juli 2016

Flammkuchen im Holzkohle-Kugelgrill gebacken

Flammkuchen-Zungen aus dem Kugelgrill

 

Vor kurzem haben wir uns einen neuen Grill gekauft – einen Holzkohle-Kugelgrill von Rösle.  Im Sommer grillen wir unheimlich gerne, auch wenn wir nur zu zweit sind. Das Anschüren des Grills mit Hilfe eines Grillanzündkamins funktioniert prima, ein Gasgrill kommt uns nicht ins Haus. Leider spielt uns das Wetter dieses Jahr einen Streich, da es unter der Woche abends häufig regnet oder auch kalt ist, so haben wir den Grill noch nicht so oft verwendet. Wir wohnen in einer Wohnung im ersten Stock mit Balkon. Zu Hause gillen geht kaum … Aber: wir haben einen Schrebergarten – und dort halten wir uns im Sommer – normalerweise – täglich bis zum Sonnenuntergang auf. Im Schrebergarten haben wie keinen Ofen, nur zwei Herdplatten. Alles was in einem Ofen gegart wird, versuchen wir mit dem Grill zu garen – bis jetzt nur direkt und jetzt auch indirekt 🙂

Mit dem Grill haben wir gleich noch einen passenden Pizzastein gekauft. Den wollte ich gleich mal ausprobieren und habe überlegt, was uns den Einstieg ins Indirekte Grillen erleichtert …

Flammkuchen sollten es sein!!

Gut, zuerst mal den Grill anschüren. Bis jetzt haben wir immer mit Holzkohle gegrillt. Wir wussten, für indirektes Grillen benötigt man häufig Briketts, weil die die Hitze länger halten. Für Flammkuchen sollte die Hitze schon bei ca. 300 °C liegen.

Nach anfänglichem Misserfolg (Tipp: probiert es erst gar nicht mit Holzkohle!) haben wir uns Briketts von einem Gartennachbarn geliehen und schon schoss die Temperatur auf dem Thermometer am Deckel auf 300 °C. Jetzt nur noch 15 Minuten bei geschlossenem Deckel den Pizzastein auf den Rost legen und fertig ist der Grill.

Das war die Vorgeschichte, ich möchte euch mein Rezept für die Flammkuchen nicht vorenthalten. Warum ich mein Rezept „Flammkuchen-Zungen“ nenne? Weil ich den Teig mit meiner Nudelmaschine ausgerollt habe. Das funktioniert super. Die Idee kam mir letzthin, als ich die Lasagne mit selbst hergestellten Nudelplatten gemacht habe.

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Rhabarber-Saft

Letztes Jahr, zum Ende der Gartensaison, habe ich mir einen neuen Dampfentsafter gekauft – aus Edelstahl. Mein alter war aus Aluminium und schon richtig verbeult. Außerdem hatte er eine schlechte Auflagefläche auf meinem Cerankochfeld. Der Neue stand bis vor kurzem noch originalverpackt im Keller.

Im Garten meiner Schwiegereltern wuchs der Rhabarber dieses Jahr sehr unterschiedlich. Dicke Stängel waren Mangelware, der Stock hat sehr viele dünne Stengel hervor getrieben. Das Schälen von dünnen Rhabarberstangen ist mühselig.
Wir alle lieben Rhabarber: als Kuchen, als Chutney und, wie ich jetzt feststelle, auch als Saft.

Leider ist die Rhabarber-Saison nun vorbei. Trotzdem möchte ich euch erzählen, wie ich im Garten Rhabarber entsaftet habe und schreibe ich euch ein paar Sätze als Anleitung (und Anregung zum Herstellen eigener Säfte) weiter unten. Es lohnt sich, Saft selbst herzustellen, wenn man eine so ergiebige Quelle hat wie ich. Das Schöne beim Dampfentsaften: das Obst muss nur gewaschen und in Stücke geschnitten werden – nicht geschält. Das spart eine Menge Zeit und Arbeit.

Ich habe den Saft folgendermaßen gemacht:

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