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Weihnachts-Muffins

Morgen ist der erste Advent. Pünktlich dazu möchte ich euch ein Rezept für euren morgigen Adventstee oder -kaffee ans Herz legen. Die Muffins sind schnell gebacken und schmecken lecker nach Weihnachten. Im Originalrezept wird ein Lebkuchengewürz verwendet. Ich habe eine Gewürzmischung von Herbaria zu Hause – die „Knusperhexe“. Diese Mischung passt sehr gut auch zu deftigen Gerichten und bringt eine feine, andersartige Note mit in die Weihnachtsbäckerei. Echt eine Empfehlung (ohne Werbung machen zu wollen….). Da mein Mann und ich auf Kuhmilchprodukte allergisch reagieren (nicht auf die Laktose, sondern auf das Milcheiweiß), koche und backe ich mit Schafs- und Ziegenmilch-Produkten. Für die Muffins habe ich griechischen Schafsmilchjoghurt verwendet. Wer’s nicht weiß wird es nicht merken.


Ihr benötigt folgenden Zutaten:

240 g Dinkelmehl T630
3 TL Backpulver
1 EL Herbaria Knusperhexe (alternativ 1 EL Lebkuchengewürz)
1/4 TL Zitronensalz (oder Salz)
100 g Süßrahmbutter
2 Eier (Gr. M)
90 g Zucker
150 – 200 g griechischer Schafmilchjoghurt (oder saure Sahne)
2 Tropfen Bittermandelaroma
1 Glas Preiselbeerkompott (Darbo, 200 g)
30 g Mandelkerne (oder gehackte Haselnüsse)
1 EL Zimtzucker (oder 1 Päckchen Vanilinzucker)

außerdem
1 Muffinsblech für 12 Muffins
Muffins-Papier

Zubereitung (mit dem Thermomix):

1)
Mandelkerne hacken (10 Sekunden, Stufe 8), umfüllen und mit Zimtzucker mischen.
2)
Butter schmelzen (2 Minuten, 37 °C, Stufe 2). Backofen vorheizen (Unter-/Oberhitze 200 °C, Heißluft 180 °C).
3)
In dieser Zeit Dinkelmehl, Backpulver, Knusperhexe und Zitronensalz in eine Schüssel sieben und mischen.
4)
Butter, Eier, Zucker, Joghurt und Bittermandelaroma mit in den Mixtopf geben und cremig rühren (2 Minuten, Stufe 4).
5)
Mehlmischung mit in den Mixtopf geben und mit Hilfe des Spatels kurz unterrühren (20 Sekunden, Stufe 4).
6)
Preiselbeerkompott mit in den Mixtopf geben und weitere 10 Sekunden, Stufe 4 unterrühren.
7)
Muffins-Blech mit Muffins-Papier auslegen und den Rührteig auf die 12 Förmchen verteilen. Die Mandelmischung auf dem Muffins-Teig verteilen und für ca. 25 Minuten backen.

Das Originalrezept mit der Zubereitung ohne Thermomix findet ihr unter folgendem Link: https://www.essen-und-trinken.de/rezepte/34694-rzpt-lebkuchenmuffins
Linzerschnitte zum Kaffee

Linzerschnitten ohne Ei

Stelle dir folgendes vor: Du bekommst am Samstag Abend einen Anruf zu einer netten Kaffee-Einladung am Sonntag. Gerne möchtest du ein kleines Mitbringsel backen … machst den Kühlschrank auf und entdeckst, dass du keine Eier mehr im Haus hast. Oh weh …

Je nachdem, welche Funktion ein Ei in einem Back- oder Kochrezept übernimmt, kann es mit unterschiedlichen Zutaten ersetzt werden.
Im Linzertortenrezept meiner Mutter soll das Ei für Bindung sorgen. Ich habe mich entschieden, das Ei durch Chiasamen zu ersetzen, da der Chiasamen für eine weiche und dennoch zusammenhängende Konsistenz sorgt. Wenn du keinen Chiasamen zu Hause hast, kannst du das Ei genauso gut durch Leinsamen ersetzen. Der Samen muss fein gemahlen werden und dann, mit Wasser verrührt, 10 Minuten Zeit zum Quellen haben. Das solltest du berücksichtigen und als erstes vorbereiten bevor du alle weiteren Zutaten zusammen sucht und abwiegst.

Wenn du die Schnitten komplett vegan backen möchtest, kannst du die Süßrahmbutter im Rezept ganz einfach 1:1 durch Bio-Kokosfett (nicht Kokosöl!) ersetzen. Um dem veränderten Rezept die Krone aufzusetzen, habe ich den Zucker durch Xylit ersetzt, das hat die Schnitten besonders weich gemacht.

Die fertigen Schnitten habe ich am nächsten Tag meinen lieben Kolleginnen mitgebracht. Was soll ich sagen: Sie sind mit Begeisterung und Erstaunen verkostet worden. Nun hat es mir richtig leid getan, nur die halbe Menge gebacken zu haben … Dieses Genussexperiment ist rundum gelungen.

Ich habe meinen Teig im Thermomix hergestellt. Wenn du keinen Thermomix hast, musst du diese Schritte für deinen Mixer, bzw. deine Küchenmaschine entsprechend anpassen.

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Orangenmarmelade

Orangenmarmelade

Häufig erledigen wir unseren Wocheneinkauf am Samstag – ausgenommen schnell verderbliche Lebensmittel, die kaufen wir immer erst dann, wenn sie tatsächlich verwendet werden sollen. Obst kaufen wir meistens für eine ganze Woche ein. Manchmal ist unser Appetit auf Obst so groß, dass schon Mitte der Woche nicht mal mehr ein Apfel übrig ist. Ab und zu passiert es aber, dass bis zum Wochenende doch nicht alles verspeist wurde. Das ist dann die Gelegenheit für mich, schnell Platz für das neue Obst zu machen. Es gibt entweder selbst hergestellte Marmelade oder Apfelmus oder Obstkuchen …

Heute waren noch ein paar Orangen und Mandarinen übrig – und eine Zitrone. Ich entschloss mich, Marmelade zu kochen. Keine Orangenmarmelade – vielmehr eine Dreizitrusfrucht-Marmelade. Wenn ihr die Gesamtmenge der verwendeten Früchte abwiegt, ist das Mengenverhältnis zwischen Orangen und Mandarinen nicht so wichtig. Pro 300 g Frucht und Saft empfehle ich eine filetierte Zitrone …

Marmeladen selber einkochen lohnt sich wirklich. Sie sind schnell gemacht und ihr könnt die Zuckermenge genau bestimmen.

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Hackfleischküchle mit Champignon-Sahne-Soße

Wir lieben Hackfleischküchle, nicht nur einfach gebraten, sondern in verschiedensten Soßen geschmort. Nach und nach möchte ich die unterschiedlichen Varianten hier in meinem Blog bereitstellen – als Anregung zum Nachkochen!

Hier ist mein erstes Hackfleischküchle-Rezept zum ausprobieren, Ideen und Kommentare erwünscht 🙂

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Rosenkohl

Rosenkohl mediterran mit Ofenkartoffel

Rosenkohl ist ein leckeres Wintergemüse. Bis jetzt habe ich ihn immer – fast schon langweilig traditionell – in Salzwasser gekocht, parallel eine helle Einbrenne hergestellt, den abgetropften Rosenkohl dann mit der Einbrenne vermischt, zusammen mit Salzkartoffeln und ab und zu auch Hackfleisch-Küchle serviert.

Vor kurzem bin ich auf ein interessantes Rezept gestoßen. Der Rosenkohl wird nicht vorgekocht, sondern mit Olivenöl, Salz und Pfeffer im Ofen gebacken. Das Rezept musste ich sofort ausprobieren. Natürlich habe ich es noch ein wenig abgewandelt. Ich habe den Rosenkohl mit Rosmarin, Honig und Zitrone verfeinert.

Was soll ich sagen – super lecker!

Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren hier ist mein Rezept

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